Pressemeldungen und -berichte.

Abs’sches Gelände soll unverändert erhalten bleiben

14. Juni 2019

Die IG Guaita-Park e.V. begrüßt es, dass der Antrag zur Änderung des Bebauungsplans Nr. 120 „Guaitapark“ vom Magistrat vor Beginn der Stadtverordnetenversammlung zurückgezogen wurde, da abzusehen war, dass sich für diesen Antrag keine politischen Mehrheiten finden lassen. Da laut den Aussagen des Ersten Stadtrats die Pflege des Parks von der Real Estate ohne Refinanzierung schwierig zu leisten wäre, könnte ein Verkauf des Gesamtareals an einen naturliebenden neuen Besitzer, der sich die Pflege ohne Zerstörung des Parks leisten kann, eine denkbare Lösung sein.

Die IG Guaita-Park dankt den politischen Verantwortlichen aller Parteien für ihr klares Eintreten
für Natur- und Tierschutz. In den Beiträgen zum Tagesordnungspunkte 4.1 der gestrigen Stadtverordnetenversammlung, dem „Aktionsplan zu Klimaschutz und Klimaanpassung vor Ort“ wurden in allen Redebeiträgen der Parteien deutlich, dass sie die Botschaft der letzten Europawahlen und der Fridays for Future-Bewegung verstanden haben. Deshalb geht die IG Guaita-Park davon aus, dass sie der Zerstörung der denkmalgeschützten Liegenschaft Ter Meer (Abs’sches Gelände) durch die Real Estate auch in Zukunft nicht zustimmen werden. Gleichzeitig bittet die IG Guaita-Park den Ersten Stadtrat, nicht weiter Zeit und personelle Ressourcen mit der Unterstützung der offenbar chancenlosen Real-Estate Baupläne zu verschwenden.

Die IG Guaita-Park wird jedenfalls das Geschehen im Guaita-Park und insbesondere auf der denkmalgeschützten Liegenschaft Ter Meer sehr genau beobachten und auf neuerliche Angriffe auf Flora und Fauna des Parks angemessen reagieren.

IG Guaita-Park begrüßt Ablehnung der Änderung des B-Plans

08 06 2019

IG Guaita-Park begrüßt klare Ablehnung der geplanten Änderung des B-Plans 120

Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung hat sich die Interessengemeinschaft Guaita-Park e.V. mit den aktuellen Ereignissen um die Liegenschaft Ter Meer (sog. Abs’sches Gelände) befasst, das sich jetzt im Besitz der Real Estate (Teil der Perlick-Gruppe) befindet. Zum einen wurde der Antrag zur Änderung des Bebauungsplans 120 zur Stadtverordnetenversammlung am 13. Juni 2019 besprochen, zum anderen die in der Guaitastraße durch die Real Estate  an dem Grundstücksstreifen zwischen den Häusern 13 und 15 vorgenommenen Abbruch- und Fällmarkierungen.

Die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Änderung des Bebauungsplans, mit der der Real Estate eine Bebauung des denkmalgeschützten Areals an der Königsteiner Straße ermöglicht werden soll, stieß auf breites Unverständnis der IG Guaita-Park-Mitglieder. Wenig nachvollziehbar waren für die IG Guaita-Park-Mitglieder die Gründe, die der Erste Stadtrat Siedler bei der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) am 28.5.2019 zu Gunsten der Bebauung anführte. Dieser hatte für das Projekt unter anderem mit der Begründung geworben, dass dem Investor durch die Pflege des großen Grundstücks bereits hohe Kosten entstanden seien, deren Refinanzierung man ihm durch die Bebauung des Geländes ermöglichen sollte. Diese Argumentation ist schon im Ansatz falsch, weil auch der Real Estate bereits bei Erwerb des Grundstücks bekannt war, dass das Grundstück denkmalgeschützt und kein Investitionsobjekt ist. Unfreiwillig zeigt diese Argumentation aus Sicht der IG Guaita-Park auch, dass die Real Estate es nicht bei der Bebauung der Königsteiner Straße belassen kann. Auch in Zukunft wird die Parkpflege mit hohen Kosten verbunden sein, die es dann durch weitere Bauprojekte zu decken gälte.  

Auch die vom ersten Stadtrat Siedler angeführte Notwendigkeit eines  „Lückenschlusses“ in der Königsteiner Straße, ein Begriff, den das deutsche Baurecht nicht kennt, ist  nach Meinung der IG Guaita-Park-Mitglieder irreführend. Hier wird der Eindruck erweckt, dass alle unbebauten Areale ein „Missstand“ seien, den es zu beseitigen gilt. Der Charakter Kronbergs wird jedoch immer noch von den politisch gewollten „grünen Lücken“ geprägt und nicht von deren Schließung.

Schließlich leuchtete auch ein weiteres Argument von Stadtrat Siedler, die Bebauung der Königsteiner Straße würde  „ dringend benötigten Wohnraum für eine gehobene Klientel schaffen“ den IG Guaita-Mitgliedern nicht ein. In die vier großzügig geplanten Villen würden bei der gängigen Familiengröße bestenfalls 15 bis 20 Personen einziehen.   Die IG Guaita-Park Mitglieder teilten die Verwunderung im ASU, dass das angeblich überlastete Bauamt der Stadt offenbar genügend Zeit hatte, sich intensiv mit den von der Real Estate vorgelegten vier Varianten auseinanderzusetzen, obwohl ein klarer politischer Wille gegen die Bebauung feststand.

Begrüßt wurde von den  IG Guaita-Park- Mitgliedern das Abstimmungsergebnis im ASU (6 Ablehnungen, 2 Enthaltungen) und die Ankündigung,  dass der Antrag auf Änderung des B-Plans 120 in der am 13.6.2019 um 19.30 Uhr im Rathaus stattfindenden Stadtverordnetenversammlung ebenfalls abgelehnt  werden wird. Die Europawahlen hätten deutlich gezeigt, dass die Zeit sinnloser profitgetriebener Naturzerstörung vorbei seien, lautete der Tenor.  Die nachwachsenden Generationen würden zu Recht einen pfleglichen Umgang mit der Natur und der Umwelt einfordern.

Wie zielstrebig  die Real Estate (Perlick-Gruppe) bei der Durchsetzung ihrer Pläne, das denkmalgeschützte Areal des Guaita-Parks zu bebauen, vorgeht, machen die Ereignisse des 24. Mai 2019 deutlich. In den späten Nachmittagsstunden wurde der Baumbestand des sogenannten „ Abs’schen Fluchtwegs“ mit Fällmarkierungen versehen.  Der „Abs’sche Fluchtweg ist ein ca. 8 m breiter und ca. 75 m langer Streifen zwischen der Guaitastraße 13 und 15, der die Guaitastraße mit dem Guaita-Park-Gelände verbinden würde. Gezählt wurden mindestens 33 markierte Bäume. Die den Weg abgrenzende Mauer wurde für einen Durchlass von insgesamt 7,40 m mit „Abbruch“ gekennzeichnet (siehe Abbildungen).

Die Mitglieder der IG-Guaita-Park zeigten sich über das Verhalten irritiert und diskutierten darüber, welchen Zweck diese Aktion haben könnte. Die am häufigsten geäußerte These war, dass durch die Fällungen das Guaita-Park-Gelände auch von der Guaitastraße erschlossen werden könnte.

Wie sich herausstelle, waren weder der Erste Stadtrat, noch der Bürgermeister noch die Untere Naturschutzbehörde von dem Vorgehen informiert. Es gab keinerlei Anträge auf Fällgenehmigungen.

Die Mitglieder der IG Guaita-Park befürchten, dass die Real Estate (Perlick-Gruppe)  den vorliegenden Plan der Komplettbebauung der Liegenschaft Ter Meer konsequent abarbeitet. Die bisherige Behauptung der Real Estate, eine Bebauung des Areals sei nicht geplant, erscheint so wenig glaubwürdig.  

Die Mitglieder der IG Guaita-Park appellieren deshalb an die Kronberger Politik, der Real Estate deutlich zu machen, dass eine Bebauung des Areals außerhalb bereits bestehender Baufenster jetzt und auch in Zukunft nicht genehmigt wird. Das sollte die Real Estate motivieren, die Liegenschaft, wie bisher angekündigt, selbst zu bewohnen oder  an einen Interessenten zu veräußern, der sich den Unterhalt des einzigartigen,  denkmalgeschützten Geländes leisten kann, ohne es zu zerstören.  

Stellungnahme zum SPD-Newsletter

14. September 2015

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Presse: "IG Guaita-Park lässt nicht locker"

28. Februar 2015

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Presse: "Guaita-Park Initiative belegt Fällung gesunder Bäume mit Gutachten

25. Februar 2015

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Gutachten belegt Fällung gesunder Bäume und unfachmännischen Rückschnitt

23. Februar 2015

Die Interessengemeinschaft Guaita-Parkt legt ein neues Gutachten des renommierten Baumexperten Prof. Dr. Ulrich Weihs vor. Er hat sich zahlreiche Fotos der im Guaita-Park gefällten Bäume angesehen und kommt u.a. zu dem Schluss, dass „neben einer Reihe von Bäumen, die im Bereich der Fällebene stärkere Schäden aufwiesen, der überwiegende Anteil der (fotografierten) Stubbenquerschnittsflächen gesund war.“

Presse: "Aufregung um Abs-Villa eine 'Luftnummer'"

5. Februar 2015

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IG Guaita-Park: Die Parklandschaft von Kronberg - Real Estate und 1. Stadtrat definieren sie im Alleingang um

4. Februar 2015

Öffentliche Behauptungen der Real Estate GmbH nicht glaubwürdig

Die Interessengemeinschaft Guaita-Park nimmt die in den letzten Wochen getätigten Aussagen der Real  Estate GmbH zur Zukunft des Guaita-Parks mit Skepsis zur Kenntnis. Offenbar soll hier zunächst einmal durch Verharmlosung der Absichten versucht werden, Anwohner, Umwelt- und Denkmalbehörden, Politik und die weitere Öffentlichkeit zu desensibilisieren, um das für die Investorengruppe und den Ersten Stadtrat unangenehme Thema aus der öffentlichen Diskussion zu bringen.

Presse: "Nachholbedarf bei der Grünpflege"

22. Januar 2015

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IG Guaita-Park von Perlick-Vortrag nicht überzeugt

23. Dezember 2014

Die Interessengemeinschaft Guaita-Park nimmt die in der heutigen Taunuszeitung getätigten Aussagen des Investors Perlick zur Zukunft des Guaita-Parks mit Skepsis zur Kenntnis. Wenn Herr Perlick ausführt, der „nördliche Teil“ werde „nicht bebaut“, dann bedeutet das, dass der westliche (= Zugang über Königsteiner Straße) der mittlere (= Zugang über Kreuzenäckerweg bzw. Guaitastrasse) und der südliche Teil (= Zugang über Am Winkelbach) offenbar zur Disposition stehen...

Presse: Ton wird schärfer

18. Dezember 2014

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Erstes NABU-Kurzgutachten liegt vor

15. Dezember 2014

Nach der Beurteilung des Sachverständigen Franz Josef Salzmann, stellt die Liegenschaft in ihrer Gesamtheit ein einzigartiges, zusammengehörendes Biotop dar, das auch artengeschützten Tieren als Aufenthalts- und Fortpflanzungsstätte dient. Es wurde eine Reihe von Habitatbäumen festgestellt, von denen einige von der Real Estate offenbar zur Fällung markiert waren...

Interessengemeinschaft Guaita-Park gegründet

1. Dezember 2014

Die als Kulturdenkmal geschützte einzigartige Parklandschaft soll ohne Bebauung erhalten werden.

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